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Die Stadionwelt konzentriert sich besonders auf digitale Prozesse und Anwendungen


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    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN IM SPORT STADIONWELT INSIDE

    Fans mehr bieten – Fans leichter erreichen – mehr verkaufen Seit mehr als 15 Jahren digitalisieren wir europaweit und erfolgreich Fanwelten Ansprechpartner: Prof. Dr. Dirk Mazurkiewicz [email protected] | 069 3487 796 90 Einige unserer Kunden venuemanager.de CRM • Fans verhaltensbasiert segmentieren • Segmente für Vertriebspotentiale identifizieren • Loyale Fans mit Gutscheinen und Bonuspunkten belohnen • Zeit sparen dank selbst verwaltbarer Fanprofile • Fanerlebnis an allen Kontaktpunkten digitalisieren Support • Individuelle Einführung • Module (Shop, Payment, etc.) bedarfsorientiert erweiterbar • Von Erfahrungen anderer Kunden profitieren • 24/7 erreichbar E-Commerce und Fanshop • Schnell und einfach verkaufen – oder kompletter Fanshop • Ergänzung des bestehenden Fanshops – oder eigene, neue Fanwelt • Standard Design – oder individuell anpassbarer Webauftritt • Normaler Verkauf – oder kundenindividuelle Kampagnen Seit 15 Jahren unterstützen wir Clubs im B2C und sind Marktführer in Skandinavien. Seit 4 Jahren arbeiten wir für immer mehr deutsche Clubs und Veranstalter. Für unsere deutsche Gesellschaft suchen wir weitere Mitstreiter, die mit uns wachsen und unseren Clubs helfen wollen, den Weg der Digitalisierung zu meistern! Bei Interesse melde dich unter: [email protected] Individueller Ticketshop • Schnelle und individuelle Saalpläne • Tickethintergründe, Dauerkarten und Zutrittskontrolle CRM Software • Automatisierung, Zusammenführung interner und externer Kundendaten und gezieite Vertriebs-Kampagnen Venue App • Entertainment und E-Commerce • Mobile Ticketing & Payment Wir wachsen – Bewirb dich jetzt!

    IMPRESSUM Stadionwelt Schloßstraße 23 50321 Brühl Deutschland Tel.: +49 2232 5772–20 Fax: +49 2232 5772–11 [email protected] www.stadionwelt.de Redaktion: Benedikt Hellmann Florian Jeschke Ingo Partecke Christopher Pauer Ganesh Pundt Layout: Ayman Almzayek Nicolas Quensell Yannick Rimkus Marketing/Anzeigen: Philipp Meyer Christopher Pauer Carsten Ponsar René Simon Titelbild: Stadionwelt Druck: Onlineprinters GmbH Copyright © Stadionwelt 2023 Sämtliche Inhalte (Texte, Fotos, etc.) von Stadionwelt INSIDE sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte übernimmt Stadionwelt keinerlei Gewähr noch leistet Stadionwelt Schadenersatz. Die Verantwortung für Anzeigeninhalte (auch Advertorials) liegt allein bei den jeweiligen Autoren/Firmen. INHALTSVERZEICHNIS 4WIE BAUT MAN DIE IDEALE DIGITALE FANWELT? 12 STUDIE: E-COMMERCE IM PROFISPORT 20 B2B: SPONSOREN- UND SALESMANAGEMENT 32 DISPLAYS: INFORMATIONSMANAGEMENT AUF TOP-LEVEL 26 INTERNET IM STADION: EIN MUSS? 35 VEREINSMANAGEMENT: DER WEG ZUM CRM Weitere Specials von Stadionwelt finden Sie online

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN 4 www.stadionwelt.de Also lesen wir doch mal, was ChatGPT uns im August 2023 zur eingangs gestellten Frage lehrt: „Der Aufbau einer digitalen Fanwelt kann je nach den spezifischen Zielen und Ressourcen variieren, aber hier sind die grundlegenden Schritte, um dich auf den richtigen Weg zu bringen: […]“ Nach einer ganzen Reihe von Stichworten und Erklärungen zur „Konzeptentwicklung“ und über „Zielgruppen“ schließt der Beitrag folgend ab: „Denke daran, dass der Erfolg deiner digitalen Fanwelt im Wesentlichen davon abhängt, wie gut du deine Zielgruppe verstehst und wie engagiert du in Bezug auf die Inhalte, Interaktionen und das Community-Management bist.“ Auch wohl wissend oder zumindest vermutend, dass damit noch keinem (Sport-)Manager maßgeblich geholfen ist, kann man der KI trotzdem nicht widersprechen. Dies gilt auch für die weiteren genannten Stichworte, die quasi als eine To-DoListe fungieren könnten. Es ist daher jedem selbst überlassen, ob er in diesen eher allgemeingültigen Aussagen eine Hilfe findet. Allerdings ist zu befürchten, dass die Fanwelt in diesen Fällen ein noch sehr unbehauener Klotz ist. Sehr wohl kann man die Frage zum Bau einer digitalen Fanwelt einengen und nochmals ChatGPT als eine Form der KI zurate ziehen und man erfährt hinsichtlich technologischer Fragen: „Wähle die geeigneten Plattformen für deine digitale Fanwelt. Das kann eine eigene Website, ein Forum, soziale Medien, eine App oder eine Kombination aus verschiedenen Plattformen sein. Die Wahl hängt von deinem WIE BAUT MAN DIE IDEALE DIGITALE FANWELT? Ist diese Frage leicht oder schwer zu beantworten? Wer kann sie beantworten? Ganz einfach! Die Künstliche Intelligenz (KI), oder? Medialer Konsum Orga- und Vertrieb Übertragungs- und Streamingtechnologie B2B Social Media B2C Vertriebsteuerung Sponsoren-App Fan-App Ticketing / Fan-Shop Payment etc EXEMPLARISCHE EBENEN DER DIGITALISIERUNG IM SPORTMANAGEMENT Quelle: Eigene Darstellung ISS Digitalisierungsebenen im Sportbusiness

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN www.stadionwelt.de 5 Budget, deinen technischen Fähigkeiten und den Bedürfnissen deiner Zielgruppe ab.“ Diese Antwort der künstlichen Intelligenz bezieht sich damit mehrheitlich bzw. unweigerlich auf das Match zwischen technisch-machbaren einerseits und von Fans bzw. Zuschauern andererseits gewünschte IT-Plattformen. Eine Antwort, die also wiederum Fragen nach sich zieht. Sei es in Behörden, Schulen oder Unternehmen – überall gewöhnen wir uns an digitale Helfer und Applikationen. Dies ist weltweit kein „Gamechanger“ mehr und auch wenn die deutsche Gesellschaft kaum zu den Vorreitern der Digitalisierung zählt, treiben diese Fragen deutsche Sportveranstalter an. Im Gleichklang zur allgemeinen gesellschaftlichen Transformation forcieren die Proficlubs aller Sportarten ihren spezifischen Umgestaltungsprozess. Mal schneller, mal langsamer. Da all diese Prozesse pauschal als „Digitalisierung“ beschrieben werden, verliert diese Beschreibung ihre ohnehin dünne definitorische Tiefe. Dieser deformierte Sammelbegriff fächert sich in zahlreiche Bereiche auf, deren gemeinsamer Nenner nur einer ist: Es funktioniert nicht analog und es werden elektronische Speichermedien genutzt. Das Spektrum digitaler Transformationen umfasst Dimensionen wie etwa KI, maschinelles Lernen oder Edge Computing. Themen, die insbesondere Datenverarbeitung und Analyse im Fokus haben. Genauso zählen das Internet der Dinge (IoT), 5G-Technologie, Cloud-Computing sowie Datensicherheit zu den Fokusthemen der IT-Welt. Weitere Prozesse wie „Autonomisierung von Vertriebsprozessen“ oder „Individualisierung der Kundenansprache“ werden sowohl in allen Branchen als auch in der Sportindustrie fokussiert. Daher drängt sich weiterhin die folgende Frage auf: Wie weit vorangeschritten ist die Digitalisierung im deutschen Sport? DIGITALE SPORTWELTEN: MEDIALER KONSUM VS. DIGITALES ORGANISATIONS- & SALESMANAGEMENT Auch wenn im folgenden Verlauf Begriffe wie E-Commerce und Fanwelten aus vertrieblicher Sicht im Mittelpunkt stehen, kann man über Instagram, Sky oder DAZN nicht hinwegschauen. Denn natürlich stehen auch diese Medienplattformen für digitale Welten. Virtuelle Banden, VRBrillen oder digitale Wearables erweitern den Kosmos der Medialisierung im Sport. Diese Welten beeinflussen die Arbeit der Zuschauerclubs und -veranstalter in aller Welt und jeder Sportart. Genauso suchen die Sportmanager nach Optionen und Potenzialen, ihre internen Prozesse zu vereinfachen oder Absätze zu erhöhen. Die vermeintlich trennende Weggabelung in „Medialer Konsum“ vs. „Internes Vertriebsmanagement“ erweist sich nicht als trennscharf, da bei digitalen Sales-Prozessen immer auch mediale Vertriebs- und Kommunikationspotenziale durch Facebook, Instagram und Co. genutzt werden. Wer den Versuch wagt, die dynamischen Felder der IT-Welt zu ordnen und in ein beständiges System zu überführen, scheitert an dessen Entwicklungsgeschwindigkeit. Die Frage „Wie managt man die Digitalisierung des Vereins bzw. Unternehmens?“ berührt alle Bereiche der Vereine. Und oftmals oder immer, begleitet uns die Frage zu den ITPlattformen und damit eine ebenfalls übergeordnete Frage: „Alles aus einer Hand oder Speziallösungen?“ IT-ARCHITEKTUR IM E-COMMERCE MEETS DREAMWORLD • Was muss unser Ticketsystem können? • Haben wir das passenden CRM (Customer-RelationshipManagement)-System? • Ist unsere App weiterhin “nur” ein weiterer Kommunikationskanal oder der Eingang in eine zentrale Fan- und ECommerce-Welt? • Haben wir überhaupt schon Automatismen, bevor wir von KI träumen? Diese und viele weitere Fragen wiegen schwer und sind weitreichend. Denn kaum ein B2C-Thema kann isoliert angegangen werden. Die Hoffnung, die eierlegende Wollmilchsau zu finden, stößt in der Regel auf finanzielle und unweigerlich prozessuale Fragen, die oftmals mehr als einen Bereich in einer Profisportorganisation berühren. Aus Sicht der Sportmanager erschwert nicht nur die eigentliche Zahl der Anbieter einen einfachen Marktüberblick. Vielmehr verhindern sehr unterschiedliche Funktionsumfänge und die Komplexität einzelner Lösungen sowohl die ein- 

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN 6 www.stadionwelt.de deutige Zuordnung zu einer Gruppe als auch den unmittelbaren Vergleich vermeintlich ähnlicher Applikationen. Digitalisierung ist schon lange kein Ziel mehr! Es ist ein Weg, der unter realistischen Zielsetzungen gegangen werden muss. Und wie bei jeder Reise, gibt es auch hier immer wieder Weggabelungen. Während die „Amateure“ der Digitalisierung noch überlegen, wie Fans über einen Zugang (single-sign-on) zum Ticket- und zum Merchandising-Shop gelangen, überlegen die „Profis“ schon, wie Produkte nicht nur zielgruppengenau, sondern individuell und idealerweise automatisiert dem Fan z. B. per App angeboten werden können. EINE WEGGABELUNG: INSELLÖSUNGEN ODER VOLLINTEGRIERTE ERP-LÖSUNGEN? Eine Spezialsoftware kann abgrenzbare Prozesse vereinfachen oder isolierte Probleme lösen und Angebote an Fans eröffnen. Von Spezial- oder Insellösungen sprechen ITler dann, wenn eine Lösung innerhalb einer größeren IT-Welt spezielle Bereiche und Prozesse bearbeitbar macht und auch vereinzelt ohne, dass eine direkte Anbindung an ein anderes System notwendig ist. So die Theorie, welche in der Praxis aber auf die „Dauerbrennerfrage“ aller Softwareeinsätze in Unternehmen stößt. Die Diskussion über Schnittstellen/API zwischen den Systemen endet nie. Wenn nun zuvor integrierte Lösungen das Problem mindern sollen, entsteht ein anderer Pol. Vereinfacht stehen sich damit Insellösungen und vollintegrierte Systeme gegenüber. PRO UND CONTRA INSELLÖSUNGEN Klassische Ticketdistributoren, App- oder CRM-Anbieter unterstützen als Insellösungen den Digitalisierungsprozess. Ticket- oder Fanshop-IT prägen diese Gruppe der Insellösungen. Hier stehen sich neben Technologiefragen weiterhin verschiedene Geschäftsmodelle gegenüber. Deren Stück vom Kuchen fließt über Gebühren, die die Fans tragen oder als Einzelticket-Abgabe vom Verein ab. Daher mag es zunächst geringer wirken als IT Systemkosten, die per flat-, monats- oder Jahresfee bezahlt werden müssen. Genauso bemühen sich Ticketriesen wie CTS-Eventim um strategische Partnerschaften mit weiteren Anbietern, um Datenintegrationen oder Fanshopmodelle anzubieten. Also der Versuch, Inseln mitsamt deren Vorteilen in einem bereits integrierten Paket anzubieten. PRO- UND CONTRA ERP Beispielhaft für die Welt, die den Insellösungen gegenüberstehen, sind ERP-Systeme wie SAP, Microsoft, Infor oder Sage. Nicht nur im Sport sind ERP-Systeme das Gerüst z. B. für finanzorientierte Daten eines Unternehmens. Mit steigender Komplexität der Wertschöpfung, großer Lagerbestände, mehr Sachanlagen (Sportstätten) oder vereinfacht oftmals mit wachsendem Ab- und damit Umsatz, verlangen Entscheider eine ebenfalls gestiegene Vernetzung der jeweiligen Systeme. Nahtlose und smarte Datenintegrationen und Datenflow stehen über allen Teilfragen. Und nicht selten eröffnet ein ERP-System schneller die Option, den Fluss von Daten zu gewährleisten. Dass dies automatisch die beste Lösung ist, kann zu einem Trugschluss führen, den nicht wenige Sportorganisationen erfahren mussten. Naiv mag dann die Hoffnung wiegen, dass die Programmierung keine anderen Probleme offenbart. Zunächst einmal ist der Vorteil der Datenkonnektivität völlig zutreffend, aber dieser stößt gleichzeitig oftmals auf den Nachteil einer hohen Komplexität, was nicht überrascht, wenn man bedenkt, dass es eine Software ist, welche für alle überhaupt erdenklichen Geschäftsmodelle entwickelt wurde. Genau deshalb müssen ERP-Systeme EXEMPLARISCHE ANWENDUNGSBEREICHE FÜR IT-LÖSUNGEN IM SPORT Interne Administration Buchhaltung Controlling und Planung (Lizensierung) Personal und Vertragsmanagement Mitgliederverwaltung POS und Kassensoftware Digitales Payment Facility-, Zugangsmanagement u. a. B2C- & B2B-Gerüst CRM IT-Lösungen B2CWertschöpfung Ticketing Merchandising / Warenwirtschaft E-Commerce-Fähige Fan-App Mitgliederkommunikation IT-Lösungen B2BWertschöpfung Sales-Management / Sales-CRM B2B-App

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN www.stadionwelt.de 7 (z. B. MS oder SAP) durch spezialisierte Systemhäuser modifiziert werden. Die spezifischen Leistungen erstrecken sich u. a. auch darauf, dass Ticketing-, CRM-, Webshop- oder Kassensysteme integriert werden. Und genau an dieser Stelle wird neben der bereits grundsätzlich hohen Komplexität der Systeme eine weitere mögliche Schwachstelle offenbart: Anpassungen an die Prozesse der einzelnen Clubs sind nur eingeschränkt möglich, insbesondere auf der Ebene der Systemhäuser, sofern sie nicht im Widerspruch zur übergeordneten ERP-Software stehen. In der Praxis kann man teilweise feststellen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Organisationsgröße und dem Einsatz von ERP-Lösungen gibt. Damit rücken z. B. Microsoft oder SAP eher in das Sichtfeld der großen Fußballbundesligaclubs. Währenddessen kombinieren kleinere Anbieter tendenziell eher einfachere ERP-Anbieterprodukte mit speziellen Insellösungen für Sportanbieter. Wenngleich die komplexe Systemlandschaft Verallgemeinerungen ohnehin erschwert, reicht die Teilung der B2CSysteme in die zwei Pole „Insel vs. Intergral/ERP-System“ nicht gänzlich aus. IT HYBRIDMODELLE Gleichzeitig treten Anbieter von teilintegrierten Systemen (Hybrid) an die Vereine heran, die eine weite Kette von passfähigen, sportspezifischen Lösungen z. B. bestehend aus Ticketing, Shop, CRM oder APP kombinieren. Allerdings reicht dieses Spektrum nicht automatisch an die Funktionsumfänge heran, die auf Basis von ERP-Systemen entwickelt werden (können oder könnten!). Die Anbieter dieser Gruppe zeichnen sich oftmals auch dadurch aus, wie schnell einzelne Module (also auch wiederum mögliche Inseln) mit anderen Systemen verknüpft werden. WEGGABELUNG: ON- MEETS OFFLINE-WELT Der Weg zum Single-Sign-on und dem Kunden, der automatische Angebote seines Clubs bekommt (wie bei Amazon), führt über eine weitere Stufe der Integration. So müssen eben nicht nur die Software-Welten verbunden werden. Eine gänzlich smarte Welt bedeutet, dass wenige Barrieren zwischen den jeweiligen Bereichen sind. Aber hier gilt es nicht nur, Ticketing und Fanshop nahtlos und z. B. auch in der App zu verbinden. Zusätzlich dazu ist es erforderlich, das Print-at-home- oder App-Tickets beim Zugang zu scannen. Des Weiteren wird, spätestens wenn die Fan-App auch für Zahlungen beim Catering genutzt werden soll, eine Verbindung zwischen der Hardware und der Software hergestellt werden müssen. Exemplarisch sind insbesondere Zugangssysteme für Zuschauer oder Sportler. Diese Systeme umfassen zwar zunächst die notwendige Hardware wie Drehkreuze und Scanner, jedoch müssen hier Schnittstellen zu anderen Datenbanken hergestellt werden. Unvermeidbar ergeben sich hierbei sowohl gegenwärtig als auch zukünftig Fragen zur Integration der Kassen- bzw. POSSysteme einerseits mit den E-Shop-Systemen. Nur auf diese Weise wird es Fans ermöglicht sein, Tickets sowohl online als auch offline zu erwerben. Andererseits muss z. B. gewährleistet werden, dass Finanzdaten in die Buchhaltung fließen. Basierend auf diesen sich verzweigenden Fragen müssen die Umfänge der Lösungstiefe betrachtet werden. So sind Schnittstellen zu anderen Systemen, wie beispielsweise Zugangs-, Kassen-, Mitglieder- oder Controlling-Software, zu berücksichtigen und anzudocken. INTERNATIONALER VERGLEICHE UND IMPULSE AUS ANDEREN INDUSTRIEN Es mangelt an flächendeckenden und datengestützten Nachweisen für die Qualität der Digitalisierung im deutschen Sport. Dadurch fehlt die Möglichkeit, einen validen Vergleich anzustellen oder gar ein Urteil zu fällen. Auffällig ist, dass in Abhängigkeit von den Sportarten und oft durch Medien getragen, Vergleiche mit vermeintlich finanzstärkeren oder populäreren Sportarten/-ligen gezogen werden. Diese Methode, um Impulse und Ideen zu gewinnen, erscheint nachvollziehbar. Dennoch könnte es ebenso wertvoll sein, in Länder zu schauen, die eine stärkere digitale Gesellschaft haben, oder in Branchen, die auf Grundlage digitaler Prozesse funktionieren. WAS LERNEN WIR AUS SKANDINAVIEN ODER VON AMAZON? Unterstellt man, dass in einem Land wie Dänemark, wo schon vor der Corona-Krise die Zahlung per Handy beim Bäcker üblich war und im Rathaus nur digitale For- 

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN 8 www.stadionwelt.de mulare zu finden sind, erscheint es nicht spekulativ, anzunehmen, dass auch dort bereits kleine Clubs schon deutlich mehr Erfahrung z. B. in Bonussystemen oder im Mobile-Payment haben. An dieser Stelle ergeben sich jedoch bedeutende Fragestellungen zum Aufbau der Fanwelt. Während in Deutschland beispielsweise Sportvereine Überlegungen zur Einführung von Apple Pay im Stadion anstellen, gehen skandinavische Clubs einen Schritt weiter – und zwar eindeutig in Richtung finaler und übergeordnete Ziele. Diese bestehen darin, eine Harmonie zwischen dem Wissen über den Fan und gezielten Angeboten herzustellen. KENNE DEN KUNDEN = VERKAUFE SCHNELLER UND EINFACH MEHR!? IDEAL PER APP Was hat dies mit “Mobile-pay” zu tun? Es geht nur bedingt darum, dass der Kunde mehr Zahlungsoptionen hat und schnellere Bezahlvorgänge erreicht werden können. Viel wichtiger ist es, dass man nicht Apple oder anderen Finanzdienstleistern die Daten seiner Fans überlässt, sondern dass die Clubs den Fan ganz genau kennen. Daher findet das mobile Payment in diesen Ländern oftmals über Shop-Lösungen und Bezahlvorgang innerhalb der eigenen Fan-App statt. Dort kauft der Kunde seine (Dauer)-Karten, welche neben dem Mitgliedsausweis in der Fan-App-Wallet liegt. Im Stadion oder in der Halle zahlt er Bier und Wurst und nach einer gezielten Push-Nachricht kauft er noch das reduzierte Trikot des „Spieler des Spiels“. Der Traum, dass einiges davon schon per KI funktioniert, wird auch dort noch geträumt. Aber wenn schon nicht KI, dann aber mindestens „Automatismen“, und so von Amazon und Co lernen! WAS PRÄGT DIE NÄCHSTEN ZIELE DER DIGITALISIERUNG? Als Beispiel muss das zugehörige CRM-System erkennen, ob der Nutzer grundsätzlich Trikots erwirbt, dies jedoch in dieser Saison noch nicht getan hat. Umgekehrt sollte vermieden werden, dass Produktangebote präsentiert werden, die bereits erworben wurden. Ein weiteres Szenario betrifft Kunden, die gerne ein oder zwei Biere während des Spiels trinken. Durch einen individuellen Rabattcode gesteuert, könnten sie nun bereits 60 Minuten vor dem Anpfiff davon profitieren. WESENTLICHE SOFTWAREBEREICHE IM SPORT-B2C E-Commerce & Fan APP Ticketsoftware Mitgliedermanagement Fanshop Zugangssysteme PoS & Kassensysteme Payment ERP / Finanzbuchhaltung / Warenwirtschaft CRM Quelle: Eigene Darstellung ISS

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN www.stadionwelt.de 9 DIE APP ALS ZENTRALER KONTAKTPUNKT UND VERKAUFSTREIBER IM B2C Immer mehr deutsche Sportanbietert beginnen, sich damit auseinanderzusetzen, dass eine App nicht nur als zentraler Kontaktpunkt zu den Fans dienen muss, sondern im Zusammenspiel mit einem CRM-System auch als individueller Shop fungieren kann. Die Ära, in der eine App oft lediglich eine verkleinerte und letztlich gespiegelte Homepage war, ist vorüber. Neben den bereits integrierten Neuigkeiten und Live-Statistiken zum Spiel rücken nun andere wichtige Aspekte einer App in den Vordergrund. Der Fan wird nicht nur in Echtzeit angesprochen, sondern auch persönlich (durch Push-Benachrichtigungen und den Login-Bereich). Zudem kann er an durch Sponsoren unterstützte Gewinnspielen teilnehmen, wie beispielsweise dem „Man of the Match“. Viele Sportclubs wären schon dankbar, wenn die Systeme eine manuelle Analyse und individuelle Ansprache für die Zielgruppen ermöglichen würden. Der Gedanke, Prozesse zu automatisieren oder gar dem System zu überlassen – so wie bei Amazon – liegt in einem Traumland und kaum in greifbarer Nähe für viele Sportclubs. CRM: DAS ZENTRUM DES B2C Fans lieben ihre Clubs und Menschen bleiben oft von Kindheit an ihrem Verein als Mitglied treu. Unzweifelhaft ist die Loyalität der Anhänger und Mitglieder von Sportvereinen etwas Besonderes. Doch der Annahme folgend, dass die Anhänger der Sportveranstalter ohnehin bereits außerordentlich „anhänglich“ sind, stellt sich für viele Clubs oftmals die Herausforderung, aus den Fans auch zahlende Kunden zu machen. Neben den Erwartungen an höhere Umsätze sollen Effizienzsteigerungen und damit die Wirtschaftlichkeit der Kundenbearbeitung erreicht werden. Wesentliche Kernbereiche sind hierbei: • die Vereinfachung der „täglichen“ administrativen Arbeit (Prozessoptimierung), • die schnellere und umfangreichere Auswertung von Kundendaten sowie • automatisierte und zielgruppengenaue Angebote im Verkaufsprozess. Ein weiteres Ziel ist es, Daten automatisiert zwischen den Mitarbeitern zirkulieren zu lassen. Dabei soll sichergestellt werden, dass Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen nahtlos auf Kundendaten zugreifen können. Denn: Kundendatenbanken sind das Herzstück des Kundenmanagements. E-COMMERCE-RIESEN GEBEN DIE RICHTUNG VOR Mit Blick auf andere Branchen wird die Bedeutung der Datenzusammenführung deutlich. Marktführer im E-Commerce wie Amazon und Co. machen das vor, was für viele Sportclubs noch weit weg scheint. Während Kunden vieler Onlinehändler durch eine einzige Anmeldung Zugriff auf alle Produktbereiche haben, müssen Sportfans nicht selten noch einzelne Anmeldungen jeweils für das Ticketing, Merchandising oder für den Mitgliederbereich vornehmen. Und es scheint, dass die Kundendaten kaum oder sogar nie für integrierte Marketingmaßnahmen verwendet werden (können?). Schon gar nicht werden Kundenprofile automatisiert, um „Kaufvorschläge“ zu gestalten. Auch wenn Konzerne wie Amazon und Co. über eine um Vielfaches größere IT-Infrastruktur und auch personelles Know-how verfügen, sollten sich auch die Entscheider im Sport von den Lösungen der Marktführer inspirieren lassen. ERP-SOFTWARE SPORTANBIETER DIREKT INDIREKT/ SYSTEMHAUS Quelle: Eigene Darstellung ISS MIT-AUTOR DES SPECIALS Das vorliegende Special entstand mit tatkräftiger Unterstützung des Gast-Autors Prof. Dr. Dirk Mazurkiewicz. Prof. Dr. Dirk Mazurkiewicz ist Dekan des Bereichs Wirtschaft- und Sozialwissenschaften und leitet den Studiengang Sportmanagement am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz. Darüber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender des Bonner SC und seit 25 Jahren im Sportbusiness tätig. 

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN 10 www.stadionwelt.de Die Anforderungen an moderne Sportunternehmen sind heute so vielfältig wie nie. Fans, Stadionbesucher, Sponsoren und Mitglieder stellen jeweils eigene Ansprüche – und diese Ansprüche steigen zunehmend. Internationale Konzerne setzen heute die Benchmarks in Sachen Service. Auch Sportunternehmen können es sich nicht leisten, hinter diesen hohen Erwartungen zurückzubleiben, wenn sie wirtschaftlich auf der erfolgreichen Seite stehen wollen. Um den Spagat zwischen den diversen Gruppen zu meistern und alle Stakeholder gleichermaßen zufriedenzustellen, müssen sie eine Vielzahl unterschiedlicher Prozesse gleichermaßen effizient abbilden – idealerweise in einer einzigen Lösung. Benötigt wird gewissermaßen ein Schweizer Taschenmesser. Mit der Sport-Lösung DOiT|Sport & Event bietet die GWS Unternehmensgruppe ein solches Multi-Tool für Sportunternehmen an. Auf der Basis leistungsfähiger MicrosoftTechnologie stellt DOiT|Sport & Event Sportunternehmen alle notwendigen Werkzeuge bereit, um ihre wesentlichen Prozesse effizient abzubilden. Herzstück der Lösung ist dabei die zentrale und voll integrierte Finanzbuchhaltung, die für eine transparente Darstellung der Haupt- und der Nebenbücher sorgt. Darüber hinaus bietet DOiT|Sport & Event Module für Mitgliederverwaltung, Merchandising, Sponsoring & Verträge, Ticketing und weitere zentrale Funktionen sowie eine tiefe Integration in alle Microsoft-Programme für ein nahtloses Arbeiten über alle Lösungen hinweg. TIEFE INTEGRATION IN ALLE MICROSOFT-LÖSUNGEN DOiT|Sport & Event basiert auf Microsoft Dynamics 365 Business Central. Somit ist die Lösung voll in die Systemwelt von Microsoft integriert und bietet eingegliederte Workflows, die ihresgleichen suchen. Man bindet Microsoft Dynamics 365-CRM und Microsoft Power BI an, um Kennzahlen zu erheben, vorhandene Daten zu analysieren und so Sponsoren-, Kunden- und Fan-Insights zu verstehen. Auf diese Weise kann das ClubManagement immer maßgenau und vor allem aktiv agieren, anstatt nur zu reagieren. Auf die Informationen in DOiT|Sport & Event kann der Anwender direkt aus Outlook zugreifen, ohne die Lösung dafür öffnen müssen. Die Inhalte eingegangener Mails lassen sich unmittelbar verarbeiten, um in Sekundenschnelle Kunden, Sponsoren oder Mitglieder zuzuordnen und z. B. Aufträge zu erstellen. MERCHANDISING Mit dem Merchandising-Modul von DOiT|Sport & Event werden die Verarbeitung und Verwaltung von Aufträgen von Fans und Handelskunden spielend einfach, sogar während der Hochsaison. Angefangen bei der Definition von Kunden, Lieferanten und Sachkonten bis hin zur Verwaltung von Benutzern bietet die App eine umfassende Lösung, um das Merchandising-Geschäft effizient und benutzerfreundlich abzubilden. Varianten für verschiedene Kleidungsgrößen lassen sich mit wenigen Klicks zusammenstellen. Spezifische Beflockungskombinationen können für Heim- und Auswärts-Trikots konfiguriert und über diese Schnittstellen an Web- und Fanshops weitergegeben werden. Es lassen sich zudem Zusatzartikel anlegen, die Bestellungen automatisch hinzugefügt werden, um Sonderaktionen einfach abzubilden. Kundengruppen wie DauerkartenbesitDas Schweizer IT-Taschenmesser für Sportunternehmen Für jede Aufgabe das passende Werkzeug: Mit DOiT|Sport & Event der GWS Unternehmensgruppe können Sportunternehmen ihre Fans, Sponsoren und Kunden langfristig binden und begeistern. ADVERTORIAL

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN www.stadionwelt.de 11 zer können dabei anhand anhand ihrer Historie erkannt werden. Es können Textbausteine mit Platzhaltern definiert werden, um die personalisierte Betreuung der Fans zu verbessern. MITGLIEDERVERWALTUNG Das Modul für die Mitgliederverwaltung in DOiT|Sport & Event ermöglicht das unkomplizierte und übersichtliche Management der Vereinsmitglieder. Dabei stehen alle relevanten Daten transparent und abteilungsübergreifend für die gemeinsame Nutzung in Prozessen zur Verfügung. Werden alle Mitgliederdaten wie Namen, Geburtsdaten sowie Kontakt- und Zahlinformationen gespeichert, kann der Datenstamm nach all diesen Details gefiltert werden, um dem jeweiligen Sachbearbeiter jederzeit den Überblick zu ermöglichen. Es können auch komplexe Strukturen für Mitgliedsbeiträge abgebildet und die Rechnungsstellung automatisiert werden. Auf diese Weise lässt sich ein korrektes Billing auch bei einer großen Anzahl an Mitgliedern sicherstellen. Zusätzlich können detaillierte Reports und Analysen erstellt werden, um die Entwicklung der Mitgliederzahlen und die Beiträge im Blick zu behalten. SPONSORING Das Sponsoring-Modul erlaubt es dem Anwender, alle Aspekte seiner Sponsoring Agreements zu verwalten – von der Vertragserstellung über die Überwachung von Zahlungen bis hin zum Verwalten von Deliverables. Mittels für Vereinbarungen erstellter Templates können dabei einzelne Elemente wie Bandenwerbungen ebenso wie verschiedene Zahlmethoden im System hinterlegt werden. Das Tracken des aktuellen Status der Vereinbarungen ermöglicht auch für diesen Bereich aussagekräftige Reports. TIXX Mit dem Tixx-Connect Interface kann das Ticket-Management des Clubs die Module Tixx-Backoffice und TixxConnect der EVENTIM Sports Suite direkt und einfach an DOiT|Sport & Event anschließen – hoch performant, hochverfügbar und absolut sicher. Alle wichtigen Kunden- und Bankdaten können importiert werden und Tixx-Rechnungen automatisch in das System importiert werden. VOUCHER Gutscheine generieren Verkäufe – und Arbeit. Mit der Voucher-App lässt sich das Gutscheinmanagement deutlich vereinfachen: Es werden ganz einfach Voucher generiert und verkauft, die im System als Zahlungsmittel verwendet werden können – auch in Verbindung mit anderen Zahlungsweisen, wenn der Voucher nur einen Teilbetrag abdeckt. Hierbei können bei Bedarf auch Gutscheine, die mit Drittsystemen erstellt wurden, verwendet werden. Gerne können sich Interessenten, die mehr über die volle Integration von Microsoft-Lösungen und die GWS Unternehmensgruppe als Komplettanbieter für Sportunternehmen wissen möchten, an Klaus Döring ([email protected]), Business Development Lead DOiT|Sport & Event der GWS Unternehmensgruppe, wenden.  ADVERTORIAL GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH Willy-Brandt-Weg 1 D – 48155 Münster Tel.: +49 251 7000-02 E-Mail: [email protected] Internet: www.erpsystem.de Grafik: GWS

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN 12 www.stadionwelt.de Sportclubs und Veranstalter greifen auf diverse Lösungen und Anbieter zurück, um ihren Fans eine zeitgemäße Erfahrung zu bieten. Generell lassen sich Bereiche unterscheiden, die direkt zum Umsatz beitragen, sowie solche, die diesen lediglich indirekt beeinflussen. Während im Ticketing und Merchandising direkt Einnahmen generiert werden, haben die anderen Bereiche vor allem einen indirekten, verkaufsfördernden Effekt. Für die vorliegende Studie wurden Vereine aus den ersten drei Fußballligen sowie den führenden Ligen im Handball, Basketball und Eishockey befragt. Der Fokus lag auf sämtlichen E-Commerce-relevanten Plattformen. In Bezug auf das Ticketing ergaben die Ergebnisse, dass die befragten Clubs mit einem Durchschnittswert von 2,04 tendenziell sehr zufrieden bis zufrieden sind. Dies lässt eine positive Einstellung gegenüber den Softwarelösungen und Dienstleistern in diesem Bereich erkennen. Die Evaluation weist darauf hin, dass die Vereine in der ersten bis dritten Fußballliga sowie in den führenden Ligen im Handball, Basketball und Eishockey die angebotenen Ticketing-Lösungen als effektiv und zufriedenstellend empfinden. Die vorliegenden positiven Ergebnisse lassen vermuten, dass Ticketing eine der am höchsten bewerteten E-Commerce-Komponenten in dieser Umfrage darstellt, was auf eine erfolgreiche Bereitstellung dieser Dienstleistungen und Softwarelösungen durch die Anbieter hinweist. TENDENZIELLE ZUFRIEDENHEIT ERKENNBAR Die Umfrageergebnisse zeigen eine einheitliche und tendenzielle Zufriedenheit in verschiedenen E-Commerce-Bereichen auf. Bei den Mitgliederdaten liegt der Durchschnittswert bei 2,28, beim Merchandising bei 2,32, bei der Sponsoren-App bei 2,38 und bei der übergeordneten CRMSoftware bei 2,46. Die Bewertungen deuten darauf hin, dass die befragten Clubs im Allgemeinen mit den Softwarelösungen und Dienstleistern in diesen Bereichen zufrieden sind. Die Werte sind sehr ähnlich und zeigen auf, dass die Clubs die Aspekte des E-Commerce-Management ähnlich bewerten. Dadurch wird deutlich, dass eine kohärente und akzeptable Bereitstellung von Dienstleistungen und Lösungen in diesen Schlüsselbereichen vorhanden ist. Im Gegensatz zu den anderen E-Commerce-Bereichen zeigt sich bei der Fan-App eine niedrigere durchschnittliche Bewertung von 2,87. Dies deutet darauf hin, dass die Einige der befragten Clubs in Bezug auf die Fan-App-Software und die Dienstleister in diesem Bereich tendenziell weniger zufrieden sind. Die Bewertungen weisen ebenfalls darauf hin, dass es hier Raum für Verbesserungen gibt, da die Clubs die bereitgestellten Fan-App-Lösungen als weniger effektiv oder zufriedenstellend empfinden. Die Fan-App ist in dieser Umfrage eine der weniger gut bewerteten E-Commerce-Komponenten, was auf mögliche Herausforderungen in diesem Bereich hinweist.Es scheint so, dass unabhängig von der Sportart mehr als 50 % der befragten Vereine mindestens eine umfangreiche Datenmigration durchgeführt haben. Hierbei lassen sich keine eindeutigen Unterschiede zwischen Fußballvereinen und Vereinen in anderen Sportarten feststellen. Diese Fragestellung verdeutlicht sowohl in der Praxis als auch in der Befragung selbst die Herausforderungen. Wie definiert man eine hohe Integration? Diesbezüglich wurden beispielhafte Beschreibungen verwendet. Eine dieser Beschreibungen steht möglichweise für einen Zustand, der in der Praxis STUDIE: E-COMMERCE IM PROFISPORT Status quo der Lösungen, Funktionen und Anwendungen im deutschen Profisport. Ticketing (n=25) Mitgliederdaten (n=18) Merchandising (n=22) Sponsoren-App (n=8) Übergeordnete CRM-Software (n=13) Fan-App (n=13) 1 2 3 4 5 2,87 2,46 2,38 2,32 2,28 2,04 Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Software bzw. Ihren Dienstleistern in den folgenden Bereichen? Mittelwerte (1 = sehr zufrieden; 5 = sehr unzufrieden) Quelle: Stadionwelt/Hochschule Koblenz

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN www.stadionwelt.de 13 offensichtlich oft eher ein Ziel als ein erreichter Status ist: ‚Wir greifen auf fast alle Kundendaten aus dem Ticketing, Merchandising oder Mitgliedersystem zu und segmentieren unsere Fans in einem System.‘ Der Unterschied zwischen den Merkmalen einer hohen und einer nicht sehr hohen Bewertung der Datenmigration wird durch die folgende Kennzeichnung verdeutlicht, die von den befragten Vereinen ausgewählt werden konnte: ‚Wir greifen auf viele Kundendaten aus dem Ticketing und Merchandising zu. Diese Daten sind jedoch in unterschiedlichen Datenbanken gespeichert, und wir verwenden ein weiteres System (CRM).‘“ Daraus ergibt sich, dass Fans weiterhin in verschiedenen Systemen navigieren müssen, wenn sie Produkte der Vereine erwerben möchten. Die Beschreibungen, die auf eine minimalen Verwendung von Kundeninformationen hinweisen, lauten wie folgt: „Wir haben nur eingeschränkten Zugriff auf Kundendaten, wie beispielsweise E-Mail-Adressen der Ticketkäufer“ (vorletzte Stufe) und „Wir haben keinerlei Zugriff auf Kundeninformationen aus dem Ticketing oder Merchandising“ (unterste Stufe). Unter Berücksichtigung der Annahme, dass weniger versierte Personen seltener an Befragungen teilnehmen und diese Einschätzungen mit Expertenmeinungen kombinieren, lässt sich erkennen, dass die Qualität der Kundendaten, die als Grundlage für Marketingmaßnahmen dienen, noch nicht das Niveau erreicht, das im Online-Handel bereits oft Standard ist. Insgesamt scheinen viele Vereine in Deutschland noch weit entfernt davon zu sein, ihren Fans automatisierte E-Commerce-Plattformen anzubieten, die Produkte ohne manuelle Eingriffe anbieten. Die Befragten waren eher zur Identifizierung von Trends und Hinweisen als zur flächendeckenden Beschreibung geeignet. Viele Expertengespräche deuten  Wie gut sind Ihre Fan- und Kundendaten verbunden bzw. wie hoch ist die Datenmigration in Ihren IT-Systemen?  Fußball (n=11)  andere Sportarten (n=9) Quelle: Stadionwelt/Hochschule Koblenz sehr hohe Datenmigration hohe Datenmigration Daten teilweise verfügbar kaum Daten verfügbar keine Datenverfügbarkeit 0 1 2 3 4 5 Zustimmung zu den Aussagen nach Sportart  Fußball  andere Sportarten (n=9/10/11) Quelle: Stadionwelt/Hochschule Koblenz Unser System teilt Fans automatisch in Kundensegmente ein Eingeloggten Fans werden automatisiert Produkte angeboten Wir haben für unsere Fans ein Bonussystem (Loyalitätsprogramm) Wir können den Ticketkauf für bestimmte Kundengruppen sperren (z.B. per PLZ) Unser System bietet schwarzmarktsichere Technologien (z.B. wechselnde QR-Codes, Blockchain) Wir bieten übergreifende Bundleprodukte im Shop (Ticket und Trikot etc.) an Wir bieten unseren Fans Earlybird-Preis-Tickets an Rabattcodes für Tickets können wir nach Segmenten frei definieren Wir bieten Ticketvorverkaufsrechte für definierte Gruppen an Wir haben eine eigene App für Fans und Zuschauer Fans können Dauerkarten in Einzeltickets umwandeln und digital verschicken Wir bieten eine Ticketbörse (mit Rückgabeoption an den Club) an Wir können das Design unseres Ticketshop-Systems frei und jederzeit gestalten Unsere Fans legen unterschiedliche Kundenkonten an (z.B. für Ticketing oder Merchandising) Für unsere Fans haben wir ein Single-Sign-On/ein Kundenkonto für Tickets und Fanartikel 0 2 4 8 6 10 12

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN 14 www.stadionwelt.de jedoch darauf hin, dass sich Deutschland noch in einem frühen Stadium dieses Prozesses befindet. Darauf weist auch die Auswertung der Zustimmung zu ausgewählten Aussagen in der Grafik hin. Auf Basis der Antworten der Vereine ist erkennbar, dass vor allem die Einteilung von • „Fans in Kundensegmente“, • „das automatisierte Anbieten von Produkten“, • „ein Loyalitätsprogramm für Fans“, sowie • „übergreifende Bundleprodukte“ und • „Earlybird-Tickets“ unabhängig der Sportart noch lange nicht verbreitet sind und damit sich beispielsweise noch vertrieblichen Standards in anderen Ländern unterscheiden. Die die Möglichkeit zur freien Definition von Rabattcodes für Tickets nach Segmenten, die freie Gestaltung des Ticketshop-Systems und das Anlegen unterschiedlicher Kundenkonten ist dagegen schon verbreiteter. Genauso gibt es vermehrt Vorkaufsrechte für definierte Gruppen, eine eigene App für Fans und Zuschauer sowie ein Single-Sign-On für Tickets und Fanartikel. Sucht man Hinweise auf die nächsten kommenden Entwicklungen, geben vielleicht die an der Umfrage teilnehmenden Fußballvereine wertvolle Antworten. Hier planen einige Clubs das Angebot übergreifender Bundleprodukte im Shop, Loyalitätsprogramme für Fans oder das automatisierte Anbieten von Produkten für eingeloggte Fans. Im Rahmen der Studie haben sich die Autoren auch mit den speziellen Herausforderungen befasst, denen Sportvereine bei der digitalen Kundensegmentierung gegenüberstehen. Die Abbildung auf dieser Seite zeigt, dass der Verkauf von Tickets mit Vorverkaufsrechten für bestimmte Zielgruppen, insbesondere im Fußball, verbreitet ist. Obwohl dieses Konzept auch in anderen Sportarten Anwendung findet, gibt es einige Vereine, die es entweder noch nicht implementiert haben oder erst in Zukunft planen. Andererseits ist die flexible Definition von Rabattcodes für Tickets, je nach Kundensegmenten, in anderen Sportarten außerhalb des Fußballs stärker vertreten. In den meisten dieser Sportarten wird diese Praxis nahezu flächendeckend zumindest teilweise umgesetzt. Die Grafik zeigt, dass die Verbreitung in anderen Sportarten größer ist als im Fußball. Hinsichtlich der Sperrung des Ticketkaufs für bestimmte Kundengruppen liegen Fußballvereine und Vereine anderer Sportarten weitgehend auf dem gleichen Niveau. Der Hauptunterschied besteht darin, dass alle an der Umfrage beteiligten Fußballvereine mindestens planen, diese Funktion zu integrieren. Zwei Vereine anderer Sportarten haben angegeben, dass sie diese Funktion weder umgesetzt haben noch planen, sie in Zukunft zu implementieren. Hinsichtlich der automatischen Einteilung von Fans in Kundensegmente lassen sich ähnliche Entwicklungen zu anderen Sportarten verzeichnen, die hierbei allerdings einen kleinen Vorsprung aufweisen. In dieser Hinsicht befinZustimmung bei Aussagen bzgl. Kundensegmentierungen  andere Sportarten: „Nein, aber geplant“  andere Sportarten: „Nein“  andere Sportarten: „Zum Teil“  andere Sportarten: „Ja“  Fußball: „Nein, aber geplant“  Fußball: „Nein“  Fußball: „Zum Teil“  Fußball: „Ja“ Quelle: Stadionwelt/Hochschule Koblenz 0 2 4 6 8 10 12 Wir bieten Ticketvorverkaufsrechte für definierte Gruppen an Rabattcodes für Tickets können wir nach Segmenten frei definieren Unser System teilt Fans automatisch in Kundensegmente ein Wir können den Ticketkauf für bestimmte Kundengruppen sperren (z.B. per PLZ) 

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    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN 16 www.stadionwelt.de den sich Fußballvereine und Vereine anderer Sportarten auf einem ähnlichen Entwicklungsstand. Allerdings haben bereits Vereine in anderen Sportarten erklärt, dass sie diese Funktion bereits umsetzen, während sie bei zwei Fußballvereinen nur in der Planungsphase ist. Die Umfrage beinhaltete Fragen zur Planung neuer Tools und Angebote sowie zum Datenmanagement und der Kundensegmentierung im Zusammenhang mit den E-Commerce-Strategien der Vereine. Besonders interessant war die Befragung bezüglich der Fan-Apps und ihrer Funktionalitäten. Zudem wurden die gängigen Formatierungs- und Zitationsvorgaben eingehalten. Hierbei ergab sich, dass die Mehrheit der befragten Vereine angab, dass ihre Fan-Apps derzeit keine Unterstützung für Mitgliedercards bieten. Subjektive Bewertungen wurden hierbei vermieden. Interessanterweise planen jedoch knapp die Hälfte dieser Mehrheit, eine derartige Funktion in Zukunft in ihre App zu integrieren. In Bezug auf den Ticketverkauf über die Fan-Apps haben fünf von zwölf Vereinen bereits die Möglichkeit, Tickets über die App zu erwerben, diese im Wallet zu speichern und vor Ort digital vorzuzeigen. Weitere vier Vereine planen, eine solche Funktion zu integrieren, und ein weiterer Verein setzt dieses Feature bereits teilweise um. Im Gegensatz dazu ist die Möglichkeit, Gutscheine von Vereinen oder Sponsoren über die App zu versenden, bereits weit verbreitet. Allerdings ist es bemerkenswert, dass immerhin vier von zwölf Vereinen diese Funktion noch nicht in ihre App integriert haben. Die Aussendung von kundenspezifischen Push-Nachrichten über die Fan-App ist hingegen eher selten anzutreffen. Insgesamt gaben acht von zwölf Vereinen an, dass ihre Fan-Apps diese Funktion derzeit nicht unterstützen. Nur drei von acht Vereinen haben solch eine Funktion in ihren Planungen vorgesehen. Im Hinblick auf Angebote und Rabatte jedoch ist das Versenden von Push-Nachrichten in der Fan-App-Landschaft weit verbreitet. Tatsächlich stimmten mehr als zwei Drittel der befragten Vereine zu, dass ihre Fan-Apps über eine entsprechende Funktion verfügen. Sie haben angegeben, dass Sie bereits (zum Teil) eine Fan-App haben oder diese in Planung ist. Inwiefern stimmen Sie folgenden Aussagen zu?  Ja  Zum Teil  Nein  Nein, aber geplant Quelle: Stadionwelt/Hochschule Koblenz Unsere Fans haben ihre Mitgliedercard in der Fan-App (n=12) Unsere Fans können per eigener Fan-App Tickets kaufenund diese in der Wallet der Fan-App zeigen/aufbewahren (n=12) Wir können Fans Gutscheine des Clubs/Vereins oder von Sponsoren schicken (n=12) Wir können kundenspezifische Push-Nachrichten schicken (z.B. nur an Sponsoren, Dauerkarteninhaber, Mitglieder) (n=12) Wir können Fans per Push-Nachrichten über unsere App Angebote/Rabatte schicken (n=13) 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 STUDIEN-AUTOREN Prof. Dr. Dirk Mazurkiewicz leitet den MA-Studiengang Sportmanagement am RheinAhrCampus der HS Koblenz. Daruber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender des Bonner SC und seit 25 Jahren im Sportbusiness tatig. Er begleitet zahlreiche Vereine und Sportstätten beim Aufbau digitaler E-Commerce-Welten. Nico Ditscheid ist Student des B.A. Sportmanagement und studentische Hilfskraft am RheinAhrCampus der HS Koblenz in Remagen. Vor seinem Studium absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement beim Deutschen Fußball-Bund e.V. 

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN www.stadionwelt.de 17 Das Problem: Die Sportbranche steht vor einem Dilemma: Kapazitäten von Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden sind begrenzt, doch Sponsoren sollen optimal betreut werden. Diese Gratwanderung zeigt sich gerade beim Thema Sponsorentickets: Oft müssen Sponsoren ihre Karten per Telefon oder E-Mail beim Verein bestellen, wo Mitarbeitende sie manuell einbuchen – und das pro Spiel. Die Tickets werden meist am Einlass hinterlegt und über Listen ausgegeben. Das ist mühsam, fehleranfällig und zeitintensiv. Hier setzt leoticket an: Die neue Erweiterung der White-Label-Ticketing-Lösung vereinfacht den Umgang mit Sponsorentickets auf allen Ebenen. Die Lösung: Die leoticket-Software wurde für Sport und Events entwickelt und in enger Zusammenarbeit mit den WWK-Volleys Herrsching um eine neue Funktion ergänzt: Verwaltung und Buchung von Sponsorentickets erfolgen digital und zentral. Der Verein legt pro Sponsor online ein Ticketkontingent an – jeder Sponsor kann nun seine Tickets selbst buchen, indem er mit einem persönlichen Code auf sein Kontingent zugreift. Auch beim Einlass entfallen Sondervorkehrungen: Sponsoren kommen bereits mit gültigen, scanbaren Tickets zum Spiel und können flexibel alle Eingänge nutzen. VIP-Eingänge oder Namenslisten zum Abhaken sind nicht mehr nötig. So entlastet leoticket Mitarbeitende auf Vereinsseite und garantiert dennoch eine optimale Betreuung der Sponsoren. Der Zusatzgewinn: Die Benefits des neuen Features gehen übers Ticketing hinaus. Vereine können anhand der gebuchten Tickets sehen, wer alles in der VIP-Lounge bewirtet werden will, und den Caterer passend beauftragen. In Notfällen hilft diese Info auch Rettungskräften: Die Anbindung an die Scan-App von leoticket zeigt, wie viele Personen welche Plätze gebucht haben, also wo im Stadion sie sich aufhalten – etwa in der VIP-Lounge. Ein weiterer Vorteil ist die Option, nicht abgerufene Sponsorentickets kurz vor dem Spiel in den freien Verkauf zu geben. So können Fans noch besonders gute Plätze ergattern, die sonst für Sponsoren reserviert sind. Ob und wann Sponsorentickets in den offenen Verkauf gehen sollen, entscheidet jeder Verein selbst. Die einfache Handhabung der Sponsorentickets gehört zur neuen Marketing-Funktion in leoticket, die stetig weiter ausgebaut wird. „Wir haben ein offenes Ohr für die Bedürfnisse unserer Sportkunden und verstehen leoticket als Antwort auf die Herausforderungen der Branche“, sagt dazu Carsten Neumann, Geschäftsführer der Leomedia GmbH. „Unsere Kunden verstehen wir als Partner – schon immer haben wir unsere Produkte gemeinsam mit ihnen weiterentwickelt, um passgenaue Lösungen zu liefern.“ DIE LÖSUNG FÜR SPONSORENTICKETS DIE SOFTWARE LEOTICKET MINIMIERT DEN AUFWAND FÜR VEREINE UND SPONSOREN AUF ALLEN EBENEN. Leomedia GmbH Mollenbachstr. 19 D – 71229 Leonberg Tel.: +49 7152 9259 0 E-Mail: [email protected] Internet: www.leomedia.de Bild: Leomedia GmbH  ADVERTORIAL Ein Blick ins neue Sponsoren-Feature in leoticket.

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN 18 www.stadionwelt.de Brentford, Crystal Palace, Everton und Wolverhampton haben sich alle zur neuen Spielzeit für Ticketmaster als exklusiven Ticketing-Partner entschieden. Sie gesellen sich zu den bestehenden Kunden Arsenal, Nottingham Forest, Tottenham Hotspur, West Ham und dem frisch aufgestiegenen Luton Town FC. Alle neun Teams nutzen ab der Saison 2023/24 die White-Label-Lösung von Ticketmaster, um den Fans eine moderne und individuelle Customer Journey zu bieten. Das Marketingangebot von Ticketmaster ist ein Schlüsselfaktor für die Entscheidung der Vereine, mit dem Unternehmen und der White-Label-Lösung zu arbeiten. Die Marketing-Reichweite von Ticketmaster bietet den Kunden die Möglichkeit, die Verkäufe in allen Bereichen des Vereins anzukurbeln. DIE WHITE-LABEL-LÖSUNG IN DEUTSCHLAND Ticketmaster und seine zwei starken deutschen Partner aus Hamburg (Handball Sport Verein Hamburg, LIQUI MOLY HBL) und Augsburg (Augsburg Panther, PENNY TICKETING-PARTNER VON NEUN PREMIER-LEAGUE-CLUBS Ticketmaster Sport hat im Laufe der Saison 2022/23 vier neue Kunden aus der Premier League gewonnen und ist damit marktführend im Ticketing der Premier League. Alle Clubs setzen dabei auf die neue White-Label-Lösung. Ticketmaster continues to offer the best fan experience from sale to seat. Premier League clubs trust us to be their ticketing provider as we ensure the best in technology and finest level of service to them and their fans Chris Gratton Managing Director, Ticketmaster Sport UK Bild: Ticketmaster ADVERTORIAL

    DIGITALE PROZESSE & ANWENDUNGEN www.stadionwelt.de 19 DEL) blicken auf die ersten Monate mit der neuen White-Label-Lösung zurück. Neben der erhöhten Flexibilität im Ticketverkauf können die Clubs bereits jetzt feststellen, dass das neue TicketingSystem bei der digitalen Entwicklung hilft. Durch die neuen Funktionen wie beispielsweise die 3D Virtual Venue oder Ticket-Transfer eröffnen sich den Fans neue Möglichkeiten in ihrem Ticketmanagement, was die Akzeptanz von mobilen Tickets erhöht. So können die Clubs ihre Customer Journey noch individueller gestalten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der integrierte Zweitmarkt, der in dieser Saison zum Einsatz kommen wird. Fans haben die Möglichkeit, Tickets, die sie nicht nutzen können, sicher und zu fairen Preisen an andere Interessenten weiterzuverkaufen. Dadurch wird nicht nur die Flexibilität der Ticketinhaber erhöht, sondern auch die Anzahl an Tickets, die illegal weiterverkauft werden, verringert. So entsteht eine Win-WinSituation für alle Beteiligten.  ADVERTORIAL Ticketmaster GmbH Alt-Moabit 60 D – 10555 Berlin E-Mail: [email protected] Internet: business.ticketmaster.de/sport/ Die Gespräche mit den Clubs zeigen, dass unsere White-Label-TicketingLösung sehr genau die heutigen Kundenbedürfnisse trifft. Besonders bei Themen wie Datenhoheit und -nutzung sowie Integrationsfähigkeit z. B. mit CRM- und SSO-Lösungen kann unsere offene Systemarchitektur punkten. Nicht zuletzt deswegen haben sich für die Saison 2023/24 neun Teams der Premier League für Ticketmaster entschieden. Stefan Vater Director Sports Business Development Central Europe bei Ticketmaster Einige Monate nach dem Start unserer White-Label-Lösung im deutschen Markt sind wir mehr als zufrieden. Die Resonanz der Fans zeigt, dass wir mit der Einführung die digitale Entwicklung bei unseren Kunden weiter vorantreiben. Die Verkaufszahlen der Dauerkarte und insbesondere der hohe Anteil an Online-Buchungen sprechen dafür. Auch der Einzelticketverkauf startete sehr erfolgreich. Timm Bötel Product Operations Consultant Sport bei Ticketmaster Bild: Ticketmaster

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    Author: Joseph Newton

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    Introduction: My name is Joseph Newton, I am a variegated, frank, brilliant, bold, risk-taking, Open, artistic person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.